„Der Vamp“ und „Folgen einer Reifenpanne“; von Divina Michaelis

Zwei auf einen Streich, die sich verschlingen lassen. 

 

Woher kenne ich sie und warum gerade diese Bücher es in meinen Repertoire schaffte:

Die folgenden beiden E-Books habe ich vor ca. 2 Jahren gelesen und bin bis heute so begeistert, dass es mir auch jetzt noch eine Rezension wert ist. Auch, wenn ich mich schon vorher an erotischen Büchern versucht habe, so schaffte es Divina mit ihren Werken mich noch weiter anzuspornen, mir weitere Flausen in den Kopf zu setzen und letztendlich meinen Perfektionismus anzutreiben.

Inzwischen zähle ich diese Autorin zu meinem engsten literarischen Freundeskreis.

 

Über die Autorin

 

Im Juni 1966 wurde ich im schönen Niedersachsen, südlich von Hamburg, geboren. Schon früh habe ich Bücher verschlungen. In der Schule hab ich ab und zu Satiren für die Schülerzeitung geschrieben, ansonsten musste die Schreiberei allerdings zugunsten anderer Hobbys (wie z.B. Lesen) zurückstehen.

 

Mit 35 Jahren begann ich schließlich, mein erstes Buch zu schreiben. Es war eigentlich nur für mich gedacht, da es eine erotische Fantasie behandelte, die mir schon lange im Kopf herumschwebte. Nie wäre ich auf den Gedanken gekommen, dieses Buch irgendwann einmal zu veröffentlichen. Fünf Jahre brauchte ich, mit eingerechnet sämtliche Schreibblockaden, bis der Roman fertig war. Als ich später dann einmal jemandem aus einem Chat auf seinen Wunsch hin den Anfang des Buches zugesandt hatte, war dieser von der Geschichte begeistert. So nach und nach wurde ich mutiger und zeigte dieses Buch auch anderen Leuten, wo ich sehr viel positive Resonanz erhielt.

Nur durch Zufall bin ich auf eine Autorenplattform gestoßen, war aber sofort davon angetan und stellte probehalber meine Fingerübungen, zehn CS-Kurzgeschichten ein. Die Reaktionen waren besser, als ich erwartet hatte, und somit landete bereits einen Tag später mein erster Roman „Die Bienenkönigin“, ein erotischer Science-Fiction, auf dieser Plattform.

 

Auch hier fanden sich, trotz des reichlichen Umfangs, eine Menge Leser, die die Geschichte äußerst gerne gelesen und dieses teilweise auch kommentiert hatten. Meinem Mann, der sowieso nicht gerne liest, war das Buch etwas zu langatmig, was dann dazu führte, dass in meinem folgenden Buch, „Der Vamp“, in jedem Kapitel mindestens eine Sexszene zu finden war. Diesen Roman hat er tatsächlich mit Begeisterung komplett gelesen, was für mich die größte Bestätigung war, weiterzuschreiben. Und nicht nur er fand ihn toll. Hier mal einer meiner liebsten Kommentare:

 

„Das ist stark! Eine Handlungsidee, erzeugt von bester Kreativität und Aktivität; umgesetzt mit toller, und den Leser fesselnder Erzähltechnik. Zudem steigert sich die Autorin von der eh schon bekannten, gleichermaßen unkonventionellen, erfrischenden und unverkrampften Schilderung erotischer Szenen – wie wir sie bspw. in den „Erotischen Geschichten“ oder der „Bienenkönigin“ kennen lernen durften – nunmehr endgültig zu Ebenen, die sehr vielen Lesern einfach Lust auf mehr machen (werden).That’s show.Respekt.“ (gwundersam)

 

Aber natürlich konnte ich meine Finger nicht stillhalten. Aus einem Wortspiel entstand kurz nach Fertigstellung des Vamps erst eine neue Geschichte, die sich dann auch wieder zu einem Roman entwickelte. Innerhalb nur weniger Monate schaffte ich es dieses Mal, „Die Folgen einer Reifenpanne“ zu einem erotischen Ausflug mit allen Höhen und Tiefen des Lebens auszustatten.

 

Nachfolgend entstanden die Kurzromane, die in dem Buch „Jahreszeiten“ zu finden sind, und in Co-Produktion mit DomAktiv der Roman „Die Schöne und das Arschloch“. Die besten meiner Geschichten können hier bei Amazon erstanden werden. Und ich schreibe weiter!

 

Warum nun ausgerechnet Erotik?

 

Natürlich könnte ich auch in vielen anderen Bereichen Romane schreiben, nur Erotik reizt mich ganz besonders. Es ist ein Bereich, in dem ich die Möglichkeit habe, wirklich stark auf die Gefühle meines Lesers Einfluss zu nehmen. Das könnte ich natürlich auch, indem ich andere Themengebiete aufgreife, denn auch ein Thriller z.B. setzt auf große Gefühlsregungen. Dennoch finde ich es schöner, wenn ich überwiegend gute Gefühle auslösen kann, denn was gibt es Schöneres als gute Gefühle? So versuche ich auf meine Art und Weise, die Welt jeden Tag ein bisschen besser zu machen. Und wer hat schon negative Gefühle beim Sex, wenn sich der Partner nicht allzu dusselig anstellt? Außerdem hat jeder doch irgendwo Träume und Fantasien, die vielleicht nicht ausgelebt, aber wenigstens im Kopf erlebt werden wollen. Und genau hier setze ich an, schaffe Voraussetzungen für diese Fantasien, lasse Geschichten drumherum entstehen, um die richtige Stimmung zu schaffen. Ich beschreibe Gefühle, lasse den Leser daran teilhaben und Verständnis für die Figuren bekommen.

 

Es gibt noch einen weiteren Grund, warum ich gerne erotische Romane schreibe: Ich habe schon einige Romane gelesen, die zwar unter diesem Genre laufen, die ich aber nicht sonderlich erotisch fand. Entweder fehlte mir die Handlung, die Gefühlslagen waren nicht nachvollziehbar oder aber die Geschichte hielt sich hauptsächlich durch Kraftausdrücke, die für mich keinesfalls erotisch sind. Die Romane, die mich wirklich angesprochen haben, waren in der Minderzahl, und das durfte bei einem so interessanten Thema, meiner Meinung nach, nicht so bleiben. Was blieb mir da also anderes übrig, als mich genau damit zu beschäftigen? 😉

 

Ich hoffe natürlich weiterhin, noch viele Leser mit meinen Büchern erreichen und begeistern zu können. Vielleicht sagt eine meiner Geschichten ja auch Ihnen zu.

 

http://www.bookrix.de/-divina

 

 

kein Blatt vor den Mund genommen

 

„Der Vamp“ von Divina Michaelis

 

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Autorin: Divina Michaelis

Formate: Kindle Edition

Dateigröße: 800 KB

Vertrieb durch: BookRix GmbH & Co. KG

Sprache: Deutsch

ASIN: B007BLTJ5S

ISBN-13: 9783864790799

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Genre: Erotik

FSK: ab 18

http://www.amazon.de

 

Kurzbeschreibung

Denise, immer auf der Suche nach dem Mann fürs Leben, trifft auf Maya, eine Frau, die die Männer nimmt, wie sie kommen. Obwohl sie in ihrer Art, zu leben, so unterschiedlich zu sein scheinen, beginnt sich zwischen beiden eine enge Freundschaft zu entwickeln, die Denise einmal das Leben retten wird. Denn Maya ist nicht das, was sie vorgibt zu sein. Bis Denise ihrem Ziel näher kommt, vergeht reichlich Zeit, die sie und auch Maya mit jeder Menge Turbulenzen und erotischer Eskapaden füllen.

Die Handlung ist abwechselnd aus der Perspektive von Denise und Maya geschrieben. Zwei parallel verlaufende Handlungsstränge mit zeitweisen Überschneidungen sorgen dafür, dass der Leser beiden Charakteren ohne Probleme folgen kann. Länge des Romans:- 646 Normseiten- 162.195 Wörter- 820.496 Zeichen ohne Leerzeichen.

 

Meine Rezension

 

Der Vamp von Divina Michaelis entführt einen in eine erotische Fantasywelt, die ihresgleichen noch sucht.

 

Die Handlung

Denise ist eine graue Maus, wie sie im Buche steht. Trotz etlicher gescheiterter Beziehungen gibt sie dennoch die Hoffnung auf das Glück zu zweit nicht auf. Ein wenig Farbe in ihr eher tristes Leben kommt, als im Haus gegenüber Maya einzieht. Maya ist im Grunde der komplette Gegensatz zu Denis. Sie scheint erfolgreich, in was auch immer zu sein, ihr liegen die Männer buchstäblich reihenweise zu Füßen und zu guter Letzt, altert sich wohl auch nicht.

 

Es kommt, wie es kommen muss: Die beiden freunden sich an und schon bald bemerkt Denise, das es nichts mit Glück zu tun hat, dass Maya das Leben lebt, von dem sie immer träumt. Als Denise dahinterkommt, dass ihr kurzweiliger Freund sie von Anfang an belogen hat, beschließt sie es ihm heimzuzahlen und erzählt seiner Frau von ihrer Affäre. Daraufhin rächt sich dieser und misshandelt die beiden Freundinnen. Im Zuge dessen entzieht Maya ihm die Lebenskraft und weiht Denise später in ihr Geheimnis ein, dass sie eine Vampirin sei, die sich durch Sex, die Lebensenergie ihres Sexualpartners einverleibt. Bald darauf wird klar, dass Denise unheilbar erkrankt ist und Maya verwandelt sie in eine Vampirin.

 

Eines Tages wir Denise überfallen und tötet ihren Angreifen, indem sie ihm seine Lebensenergie entzieht. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als den Hund des Mannes mit nach Hause zu nehmen. Ein paar Tage später entdeckt ihn dort ein Freund des Gewalttäters. Von nun an, trifft sie immer wieder auf Alexander, der sie auch irgendwann einmal aus einer brandgefährlichen Situation errettet und kurz darauf bei ihr einzieht.

 

Letztendlich wird Denise, allen Widrigkeiten zum Trotz schwanger und gebärt eine Tochter, die jedoch infolge einer Nabelschnurverwicklung im Sterben liegt. Denise überträgt ihre Energie auf das Kind und stirbt dabei.

 

Diese Szene hat mich damals tief berührt und ließ mein Herz krampfen, woraufhin ich mich dazu entschloss es Divina heimzuzahlen und ihr ebenfalls einen Schock zu versetzen. Meine Rache bestand daraus, Nina, die Protagonistin meiner „Mana Loa“ Bänder verschwinden zu lassen. Ich habe zwar Divina wohl nicht zum Weinen gebracht, doch damit den Grundstein für eine völlig neue Entwicklung meiner Romanreihe gelegt.

 

Der Schreibstil

Divina hat einen klaren, sehr deutlichen Schreibstil und schreckt auch nicht vor dem Gebrauch von „schmutzigen Wörtern“, die ich meinen Kindern immer wieder verbiete, zurück. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Verwendung der natürlichen Begriffe der weiblichen und männlichen Genitalien. In einem erotischen Roman haben meines Erachtens Wörter, wie „das Lustschwert“, „Frauenschlitz“, oder ähnliches, nichts verloren, da sie Sex ins Lächerliche ziehen. Kurzum: Divina traf die richtige Wortwahl für dieses Genre!

 

Mein Fazit

Hinter dem Titel „Der Vamp“ von Divina Michaelis verstecken sich gleich die beiden Hauptthemen des Romans. Zum einen bedeutet dieses Wort nichts anderes als Femme Fatale und zum anderen ist es die Abkürzung für Vampir. Beides hat Divina Michaelis auf geschickte und ungewöhnliche Weise in Einklang gebracht und dabei kein Blatt vor den Mund genommen. Ich werde es auf jeden Fall noch ein oder zweimal lesen.

 

Bei diesem Roman brauchte ich nicht mal überlegen, wie viele Punkte ich vergeben würde. Gleich, als ich beschloss, dass ich eine Rezension verfasse, war mir klar, dass es 5 von 5 Punkte sind!

 

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PS: Bei diesem Roman hatte ich das Vergnügen es vor kurzem im Korrektorat zu haben. Aber im Grunde war er schon perfekt!

 

 

Wer von außergewöhnlichem Sex lesen will, sollte dieses E-Book kaufen!

 

„Folgen einer Reifenpanne“ von Divina Michaelis

 

 

clip_image006Autorin: Divina Michaelis

Formate: Kindle Edition

Dateigröße: 560 KB

Verkauf durch: Amazon

Sprache: Deutsch

ASIN: B008DSQ0WI

ISBN-13: 9783864798504

Verlag: BookRix GmbH & Co. KG

Genre: Erotik

FSK: ab 18

http://www.amazon.de

 

 

Kurzbeschreibung

Vollkommen gefrustet fährt Anke mit dem Wagen ihres Freundes aus der Stadt heraus, um besser einen klaren Gedanken fassen zu können. Als sie sich entschließt, umzukehren, um ihm zu sagen, dass sie ihn endgültig verlassen möchte, platzt ihr beim Wenden ein Reifen. Somit bleibt sie hilflos mit dem Auto am Straßenrand liegen. Der Ersatzreifen taugt nichts, der Wagenheber ist weg, sie hat kein Mobiltelefon dabei, und zu allem Unglück fängt es auch noch zu regnen an.

 

Die Rettung naht in Form von Holger, der sie wie ein ausgesetztes Hündchen mit zu sich nach Hause nimmt, und ihr ein Zimmer zum Bleiben anbietet. Schon nach kurzer Zeit wird Anke gewahr, dass Holger und seine Frau Michaela die Besitzer eines privaten Swinger-Klubs sind, und dass sich beide für sie auch sexuell interessieren. Aufgrund ihres mangelhaften Selbstbewusstseins und Holgers Dominanz wird sie ihm sehr schnell hörig. Doch schon bald fallen Schatten auf das vermeintliche Paradies, die für sie alles infrage stellen. Wer meint es mit ihr ernst und wer spielt mit ihr nur Spiele?

 

Länge des Romans inklusive Bonuskapitel:

 

– 390 Normseiten

 

– 117.726 Wörter

 

– 711.587 Zeichen mit Leerzeichen

 

Mit großer Leseprobe (zwei ganze Kapitel)!.

 

Meine Rezension

Folgen einer Reifenpanne entstand damals in Zuge eines kleines Wettbewerbs, bei denen ein paar Wörter vorgegeben wurden, die in einer erotischen Geschichte benutzt werden mussten. Divina, sowie ich, schlossen damals Kapitel an Kapitel an und so entstand dieser Roman, in dem jedes Kapitel mindestens eine hocherotische Szene enthält. (Anmerkung: Mein Erotik-Roman ist bis heute noch nicht fertiggestellt.)

 

Die Handlung

Anke haut nach einem Streit mit ihrem Freund ab und landet im Nirgendwo mit einem platten Reifen. Sie wird von Holger, dem Betreiber eines Swinger-Clubs aufgelesen. Dieser bietet ihr Unterkunft, Logis und einen Job in seinem Etablissement an. Damit beginnt für Anke eine Achterbahn der Gefühle und eine Reise zu sich selbst.

 

Der Schreibstil

Divina hat einen klaren, sehr deutlichen Schreibstil und schreckt auch nicht vor dem Gebrauch von „schmutzigen Wörtern“, die ich meinen Kindern immer wieder verbiete, zurück. Was mir sehr gut gefallen hat, ist die Verwendung der natürlichen Begriffe der weiblichen und männlichen Genitalien. In einem erotischen Roman haben meines Erachtens Wörter, wie „das Lustschwert“, „Frauenschlitz“, oder ähnliches, nichts verloren, da sie Sex ins Lächerliche ziehen. Kurzum: Divina traf die richtige Wortwahl für dieses Genre!

 

Mein Fazit

Divina zeigte mir nach und nach eine Welt, von der ich bis dahin, als biedere Hausfrau, nur ansatzweise gehört hatte. Auf ihre einfache Art und Weise erklärte bzw beschrieb sie mir sexuelle Praktiken und Begriffe wie BDSM, sexuelle Hörigkeit und ein paar „eigentümliche“ Gegenstände. Und dennoch hatte ich nicht eine Sekunde das Gefühl einen Porno zu lesen, denn immer gelang es ihr die Emotionen der Protagonisten vor den sexuellen Begierden zu stellen.

 

Hausfrauen, denen „ Shades of Grey“ schon zu ausführlich ist, sollten dieses tolle Werk meiden, denn hier wird wirklich Sex mit Worten praktiziert. Oder andersherum: Wer von außergewöhnlichem Sex lesen will, sollte dieses E-Book kaufen!

 

Auch bei diesem Roman brauchte ich nicht mal überlegen, wie viele Punkte ich vergeben würde. Denn auch hier sind nur5 von 5 Punkte als angemessen anzusehen!

 

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geschrieben von Astrid Rose am 22.01.2013 auf traumrose.blogspot.de

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