Adventskalender … Türchen 6

6Heute wird Türchen Nr. 6 geöffnet und darin befindet sich …

Eine Leseprobe aus dem Buch „Verraten und Verkauft“ (Gay Romance Thriller)
von Madison Clark

Mit der richtigen Antwort könnt ihr ein signiertes Taschenbuch gewinnen!

verraten-und-verkauftKlappentext:
Marc ist ein aufstrebender Rechtsanwalt. Als er einen neuen Klienten vertritt, scheint zunächst alles wie ein ganz normaler Fall auszusehen. Noch bevor er anfangen kann, sich in die Materie einzuarbeiten, wird Marc mit Widersprüchen konfrontiert. Sie stellen sein Können auf eine harte Probe.
Zur gleichen Zeit lernt er den frechen und charismatischen Eric kennen. Marc ist von dem jungen Mann fasziniert. Kurz darauf erfährt er, dass Eric in seinen neuen Fall involviert ist. Damit hatte er nicht gerechnet. Er lässt sich von ihm immer tiefer in seinen Bann ziehen und bemerkt erst viel zu spät, dass er sich in ein Netz aus Intrigen und Erpressung verstrickt. Dabei verwandelt sich Marcs Faszination für Eric allmählich in Verlangen, und beide finden sich in einem verwirrenden Gefühlschaos wieder. Doch darf es Liebe zwischen ihnen geben?
Auch die Gegenspieler sind nicht untätig und haben begonnen, ihre Spuren zu verwischen. Selbst vor Mord schrecken sie nicht zurück.

ISBN: 978-3-945118-42-9
erhältlich als eBook und Taschenbuch bei Amazon.de

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LESEPROBE

Ein junger Mann mit heruntergelassener Bluejeans, entblößtem Hintern und nacktem Oberkörper stand auf dem Gang. Auf seiner rechten Schulter war ein Schlangentattoo zu erkennen. »Dann fick dich selbst, du widerlicher Wurm«, keifte er in Richtung offener Wohnungstür, in der niemand anderer wohnte als Marcs Klient. »Dein kleiner Schwanz bringt höchstens noch Opas zum Stöhnen.« Dabei zog der Fremde die Hose über seinen blanken Hintern, während Turnschuhe, Pullover und eine Jacke im hohen Bogen in den Hausflur geflogen kamen und auf dem dreckigen Treppenflur landeten.
Im Türrahmen tauchte ein Mann auf. Er war groß, breitschultrig, an beiden Armen und seitlich am Hals tätowiert. Mit seiner flachen krummen Nase ähnelte er stark einem Preisboxer. Bradley Faulkner. Eigentlich gehörte er eher zur Sorte Kleinkrimineller – sein Spezialgebiet war Einbruch und Diebstahl –, aber sein Aussehen verlieh ihm etwas weitaus Gefährlicheres. »Eric, verschwinde«, rief er zornig. »Ich hab dich nicht gebeten zu kommen und den Rest kannst du dir abschminken. Also hau ab! Wenn du noch mal auftauchst, dann ruf ich die Bullen wegen Belästigung.« Zur Unterstreichung seiner Worte drohte Bradley Faulkner mit der Faust und verengte die Augen zu Schlitzen.
»Haha … als würdest du die Bullen rufen. Du scheißt dir höchstens in die Hose, Arschloch.« Der junge blonde Mann lachte spöttisch und streifte sich die Schuhe und den Pullover über.
»Werd nicht frech, Eric, sonst ruf ich sie sofort. Dann bin ich wenigstens eine Plage los.«
Es entstand eine kurze Pause. Beide starrten sich an und schienen den Wahrheitsgehalt ihrer Aussagen abzuschätzen.
»Dann lass du mich auch in Ruhe!«, brüllte Eric. Anschließend verzog er das Gesicht, hob gleichzeitig den Mittelfinger und spuckte vor die Türschwelle.
»Zieh endlich Leine«, schrie Faulkner mit hochrotem Kopf, machte einen Schritt nach vorne und holte bereits zu einem Schlag aus, als er plötzlich Marc entdeckte. Abrupt ließ er von seinem Vorhaben ab und begnügte sich mit einem tödlichen Blick in Richtung Eric.
Nun wurde auch der junge Mann auf den ungebetenen Zuschauer aufmerksam. Prompt projizierte er seine angestaute Wut auf Marc. »Was willst du, Opa? Verpiss dich, du störst!«
Opa? Hatte der Hosenscheißer ihn tatsächlich Opa genannt? So unerwartet in die Schusslinie geraten zu sein, gefiel Marc nicht. Mit seinen dreiunddreißig Jahren musste er sich sicherlich nicht beleidigen lassen. Doch was wäre er für ein Rechtsanwalt, wenn er plötzlich ausflippen würde und dem frechen Bürschchen eine Ohrfeige verpasste? Heute war definitiv nicht sein Tag. Stattdessen seufzte er und öffnete den Mund, um dem Schnösel eine passende Antwort zu geben, aber der hatte sich schon von ihm abgewandt.
»Dann gib mir wenigstens die Kohle, die du schuldest, Wichser«, verlangte er.
»Geld? Du spinnst wohl! Ich schuld dir keinen Penny.« Bradley Faulkner fixierte ihn zähneknirschend. »Jetzt mach gefälligst die Fliege, sonst bekommst du doch noch ’ne Tracht Prügel, die du schon seit Monaten verdienst.«
Der junge Mann schien etwas erwidern zu wollen, besann sich allerdings und stieß Marc grob zur Seite. Laut fluchend rannte er in Richtung Treppe und stürmte nach unten.
»Was machen Sie hier?«, fragte Bradley und überrumpelte Marc, der noch immer dem Mann hinterher sah.
»Ähm … Sie … Sie haben sich schon zweimal … ähm … nicht bei Ihrem Bewährungshelfer gemeldet«, stotterte Marc. In diesem Augenblick fühlte er sich vollkommen fehl am Platz. Die üble Laune seines Gegenübers machte die Situation für ihn nicht angenehmer. »Ich möchte wissen, warum Sie die Besuche versäumten. Wenn es wieder passiert, kann ich nichts mehr für Sie tun. Sie wurden wegen guter Führung vorzeitig entlassen, aber bei Ihrem Verhalten werden Sie die drei Monate nachsitzen müssen.«
»Sie hätten anrufen können«, brummte Faulkner und zog sich in seine Wohnung zurück.
»Das habe ich den ganzen Nachmittag versucht, aber Sie sind nicht ans Telefon gegangen. Darf ich reinkommen, ich muss noch einige Dinge mit Ihnen …«
»Nein!« Die Wohnungstür wurde vor seiner Nase zugeschlagen und Marc stand wie bestellt und nicht abgeholt auf dem Gang.
»Arschloch«, nuschelte er. Unbewusst umklammerte er den Griff seines Aktenkoffers fester, während er die freie Hand zur Faust ballte. Er schloss die Augen, zählte langsam bis zehn und atmete tief durch. Der Tag hatte bereits beschissen angefangen und nun war er sich sicher, dass er genauso aufhören würde. Bradley Faulkner wollte also nicht mit ihm reden. Gut, er musste auch nicht mit den Konsequenzen leben. Morgen früh ein Anruf beim Bewährungshelfer und die Sache war für Marc als Anwalt erledigt. Wieso hatte sein Chef überhaupt erst diesen Auftrag angenommen? Ach ja, weil er hin und wieder Pflichtverteidigungen übernahm und diese Marcus O. Finnley aufs Auge drückte.

Hier gehts zum Trailer

tu49k25lkdpFrage: Wen will Marc eigentlich sprechen?

Die richtige Antwort schickt ihr bitte an
adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: 6. Türchen

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Um an der großen Endverlosung teilzunehmen und eines von 3 Buchpaketen zu gewinnen, müsst ihr bitte folgendes beachten:

  • notiert euch alle richtigen Antworten (wie auch die Tage zuvor und danach)
  • nach dem letzten Türchen schickt ihr alle Antworten zusammen an uns, um in den großen Lostopf zu wandern
  • Einsendeschluss: 28.12.2014 um 23:59 Uhr
  • adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: Adventskalender 2014
  • Eine Teilnahme ist ab 18 erlaubt
  • Je Haushalt wird nur eine Mail in den Lostopf gesteckt. Anhand der ID wird das geprüft

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Wenn du mehr über Madison Clark erfahren möchtest, besuch sie doch auf einer ihrer vielen Seiten. Bei Facebook steht sie dir bestimmt auch Rede und Antwort.

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Autorenseite Amazon
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