Adventskalender … Türchen 10

10Heute wird Türchen Nr. 10 geöffnet und darin befindet sich …

Eine Leseprobe aus dem Buch „Seventeen Forever“ Teil 1 (Erotische Urban Fantasy)
von Daisy Swan

Mit der richtigen Antwort könnt ihr ein eBook gewinnen!

17-forever-gewandeltKlappentext:
Eigentlich wollte sie nur gebührend in ihren 18. Geburtstag hineinfeiern, doch Lizzys Leben verändert sich schlagartig, als sie aus der Eintönigkeit des Landlebens ausbricht und auf ein Konzert geht, denn als sie nach einem Kuss mit dem Gitarristen der Band wieder zu sich kommt, hat sie sich verändert: Sie ist ein Vampir geworden. Gott sei Dank ist die mysteriöse Doe in der Nähe um Lizzy auf ihrem Weg in dieses neue, aufregende Leben zu helfen, doch auch sie stößt bei der frechen, sturen Teenagerin an ihre Grenzen.
Was macht man nun also, für immer 17, wenn man die Ewigkeit als Lebenszeit hat? Spaß haben, entscheidet Lizzy und will, resistent gegen Drogen und Alkohol, sich den Traum erfüllen, den sie schon immer hatte: Sie möchte die Welt sehen und das von einem Tourbus einer ihrer Lieblingsbands aus. Sie taucht ein in eine aufregende Welt voller Sex, Blut und Heavy Metal. Der umwerfend gutaussehende Michael, seines Zeichens Gitarrist bei Xircle, kommt ihr da gerade Recht. Aber da gibt es auch noch andere Menschen und Lizzy dürstet nicht nur nach deren Blut… Doch kann Lizzy ihr altes Leben, ihre Freunde, ihre Familie einfach anlügen, oder noch schlimmer: Ganz hinter sich lassen? Und will Michael wirklich das Beste für sie?

ASIN: B00F184B56
erhältlich als eBook bei Amazon.de

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LESEPROBE

Der Backstagebereich war ein kleiner Witz. Es war ein winziges Zimmer von den Ausmaßen einer Besenkammer, mit einem uralten Sofa und einigen lieblos aufeinandergestapelten Bierkisten, die als Tisch dienten. Das „Catering“ war ebenfalls immer dasselbe: Leberkäse mit Semmeln und Kartoffelsalat. Nur statt dem Bier standen daneben zehn Flaschen Vodka. Auf dem Sofa saß der Bassist der Band und beachtete mich nicht weiter, er fädelte eine neue Saite ein. Die Tür nach draußen auf den Hof war offen und ich konnte Gelächter vernehmen.
Natürlich rauchten alle. Finnen. Vorurteile? Ich doch nicht.
Ich stellte mich einfach zu dem Kreis an langhaarigen Kerlen, die alle in dieser Kälte nur T-Shirts trugen. „Hi, ich bin Lizzy“, stellte ich mich vor. „Ich bin von der Presse.“ Gott sei Dank hatte ich nie Probleme mit meinem Selbstbewusstsein gehabt. Ich ging einfach auf Leute zu. Vor allem auf solche, mit denen ich schlafen wollte. Die traurige Wahrheit war allerdings, dass ich es noch nie so weit geschafft hatte. Ich zählte die Küsse zwar schon nicht mehr mit, Blowjobs hatte ich auch schon einige gegeben und die eine oder andere Hand war in meinem Höschen verschwunden, die meisten davon gehörten irgendwelchen Musikern.
Jungfrau war ich allerdings immer noch – und somit wahrscheinlich das mieseste Groupie aller Zeiten. Ich hatte vor, das zu ändern. Am Besten mit einem finnischem Gitarristen.
Nach einem kurzen Blick in die Runde stellte ich fest, dass Rico nicht unter ihnen war.
Der Drummer, Jussi, ein sicher zwei Meter großer Mann mit dem Aussehen eines Wikingers, stellte sich mir als erstes vor und bot mir eine Zigarette an.
„Danke, ich rauche nicht“, sagte ich charmant. Die Augenbrauen von allen in der Runde hoben sich überrascht. Hinter mir hörte ich: „Cool. Ich auch nicht.“
Ich drehte mich um und die Welt blieb stehen. Rico sah ja schon auf den Fotos auf der Website verdammt gut aus, aber in Persona war es noch einmal ganz anders. Er trug einen offenen Ledermantel, darunter ein schwarzes Hemd, das viel zu weit aufgeknöpft war, und eine enge schwarze Jeans. Hmmm. Seine dunkelblonden Haare reichten ihm bis zu den Ellbogen und seine dunklen Augen bohrten Löcher in mich. Mich hatte noch nie jemand so intensiv angesehen. Es war, als ob die Luft knisterte und alles mit sexueller Spannung geladen wurde. Sein linker Mundwinkel wanderte nach oben, als er näher auf mich zu kam.
Er berührte mich. Er legte nur seine Hand leicht auf meinen Arm, aber diese eine Berührung ließ alles um mich herum zu einem grauen, leisen Rauschen werden. Es gab nur noch ihn.
„Lizzy? Hab ich das richtig verstanden?“, fragte er und sah mich immer noch so an. Ich schluckte, wollte etwas sagen, traute meiner Stimme dann aber doch nicht und nickte knapp. Ich konnte nicht aufhören ihm in die Augen zu sehen, es war, als ob wir durch etwas Unsichtbares miteinander verbunden wären. Er hob seine Hand, um mir eine Strähne aus dem Gesicht zu streichen. Seine Finger berührten mein Gesicht. Sie waren kalt, so kalt, aber doch nicht unangenehm. Ich versuchte so unauffällig wie möglich meine Wange an seine Finger zu schmiegen, um den Moment zu verlängern, aber er zog seine Finger schnell wieder weg.
„Was machst du hier, Lizzy?“, fragte er. Auch wenn seine tiefe Stimme verdammt sexy war, das war eine blöde Frage. Was machte ich wohl hier? Ein Konzert besuchen, so wie alle anderen auch.
„Naja, ich will eine coole Show sehen“, sagte ich und versuchte, so lässig wie möglich zu klingen.
„Das ist interessant. Wir wollen nämlich eine coole Show spielen. Aber deswegen bist du nicht hier, Lizzy, das seh ich dir an“, sagte er und sein Mundwinkel zuckte wieder nach oben.
Okay, er konnte mir sagen was er wollte, aber Gedanken lesen konnte er sicher nicht.
Ich stemmte die Arme in die Hüften und versuchte ihn so herausfordernd anzusehen, wie es mir unter seinem bohrendem Blick möglich war. „Aha? Und was glaubst du, ist das?“, fragte ich und reckte mein Kinn in die Höhe. Okay, er war geil, aber ich war immer noch Lizzy. Und ich machte mich nicht vor geilen Kerlen lächerlich. Außer ich hielt es für eine gute Idee.
„Ich glaube, dass…“, murmelte er und kam noch näher. Ehe ich etwas sagen oder tun konnte, spürte ich seine Lippen. Wie kühler Samt lagen sie auf den meinen, fest und weich zugleich.
Ich schloss die Augen und ließ den Kuss zu. Woher wusste er so genau, was ich von ihm wollte? Seine kühle Hand lag in meinem Nacken und zog mich näher an ihn heran, die andere Hand lag immer noch auf meinem Arm und umfasste diesen fest. So fest, dass es eigentlich weh tun müsste, aber ich fühlte nichts mehr außer unserem Kuss. Es war eine herrliche Taubheit. Ich vergaß meinen Körper und meine Knie drohten wegzusacken, also schlang ich meine Arme um seinen Hals. Er küsste gut und fordernd. Er nahm keine Gefangenen und kam direkt zur Sache, seine Zunge erkundete meinen Mund, bis sie meine traf. Er schmeckte so anders als alle Kerle, die ich bisher geküsst hatte, egal ob Raucher oder Nichtraucher. Ich konnte es nicht zuteilen, aber es machte mich süchtig. Ich wollte nur noch bei ihm sein und ihn weiter küssen.
Trotzdem kam der Moment, an dem er seine Lippen von meinen löste. Meine Augenlider sprangen nach oben und ich sah ihn überrascht an. Er lächelte wieder sein halbseitiges Lächeln.
„Das war es doch, was du wolltest, oder?“, fragte er mich.
Ich war ein bisschen außer Atem, also sagte ich nichts. Ich sah mich um. Die anderen waren weg und die Backstagetür war geschlossen. Wir standen allein auf dem Parkplatz.
„Bist du nicht ein bisschen jung, um ein Groupie zu sein?“, fragte er mich dann und sah wieder sehr amüsiert aus.
Ich fand das überhaupt nicht lustig. Ich wurde meistens viel älter geschätzt. Ich reckte mein Kinn wieder in die Höhe und sah ihn ernst an. „Wieso? Wie jung bin ich denn, was denkst du?“
Er begann einen Schritt zur Seite zu machen, verlor mich aber nie aus den Augen und begann wieder, zu starren. Er fing an, um mich herum zu laufen. Ich kam mir blöd vor, wenn ich mich jetzt mit ihm drehte, also blieb ich einfach stehen und wartete, bis er seine Runde gemacht hatte. Doch er stoppte hinter mir, legte die Arme um meine Schultern und strich meine Haare zur Seite. „Ich glaube, du bist noch nicht einmal 18“, hauchte er in mein Ohr. Sein Atem war nicht warm und kondensierte auch nicht. Eigentlich spürte ich ihn auch nicht, ich hörte nur seine Worte.
„…und?“, fragte ich. Konnte es ihm nicht egal sein, wie alt ich war? Außerdem wäre er der erste Kerl, mit dem ich herummachte, der sich Sorgen wegen meinem Alter machte.
Was sollte dieses dumme Spiel überhaupt? Ich drängte mich näher an ihn heran und hoffte, ihn so abzulenken.
„Hast du keine Angst, Lizzy?“, fragte er nach einer Pause. Er sprach in Rätseln.
„Wovor?“, fragte ich leise. Ich hatte festgestellt, je leiser ich redete, desto verführerischer fand man mich. An meiner Stimme war nichts Süßes, dafür war sie zu tief. Deswegen versuchte ich es mit Flüstern und Hauchen. Meistens wirkte es auch.
„Vor dem Leben.“
Ich sagte darauf nichts. Ich wusste nicht, was er von mir wollte und wenn es noch lange so weiter gehen würde, dann würde ich auch jegliche Lust an ihm verlieren.
„Du bist etwas Besonderes, Lizzy, hat man dir das schon einmal gesagt?“, fragte er.
Natürlich sagte er das zu Jeder. Da war ich mir sicher.
Als ich darauf nichts sagte, fuhr er fort: „Das hab ich gleich gemerkt. Du machst dir keine Gedanken, keine Sorgen. Alle anderen, sie laufen herum und fragen sich, was morgen sein wird.“
Woher wollte er wissen, über was ich nachdachte? Die Situation wurde immer merkwürdiger.
Er drehte mich auf einmal abrupt um, so dass ich ihm wieder in die Augen sah. Seine Hände gruben sich schmerzhaft in meine Schultern und zogen mich hoch. Ich stand auf Zehenspitzen vor ihm, halb von ihm hochgehoben, halb gegen ihn gelehnt. Seine Augen bohrten sich in meine.
„Du verstehst kein Wort, von dem, was ich sage, hab ich Recht?“, fragte er dann. Er klang sauer.
„Äh … nicht wirklich…“, sagte ich leise, diesmal aber vor Angst. War ich jetzt daran Schuld, dass ich seine rätselhaften Aussagen nicht verstand?

tu49k25lkdpFrage: Wen küsst Lizzy?

Die richtige Antwort schickt ihr bitte an
adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: 10. Türchen

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Um an der großen Endverlosung teilzunehmen und eines von 3 Buchpaketen zu gewinnen, müsst ihr bitte folgendes beachten:

  • notiert euch alle richtigen Antworten (wie auch die Tage zuvor und danach)
  • nach dem letzten Türchen schickt ihr alle Antworten zusammen an uns, um in den großen Lostopf zu wandern
  • Einsendeschluss: 28.12.2014 um 23:59 Uhr
  • adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: Adventskalender 2014
  • Eine Teilnahme ist ab 18 erlaubt
  • Je Haushalt wird nur eine Mail in den Lostopf gesteckt. Anhand der ID wird das geprüft

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Wenn du mehr über Daisy Swan erfahren möchtest, besuch sie doch auf einer ihrer vielen Seiten. Bei Facebook steht sie dir bestimmt auch Rede und Antwort.

Homepage
Autorenseite Amazon
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