WLEB fragt – Autoren antworten – Marc Gore

Mit dem Interview von Bernhard Giersche starteten wir vor einiger Zeit unsere Autorenvorstellungen. Heute geht es mit Marc Gore, dem Autor von Grindhouse Splatter weiter.
10177933_468545316624144_706699467098584378_n
Welches sind für dich persönlich die besten und wichtigsten Bücher, die du je gelesen hast?
Ich hab mich vor Jahren durch sämtliche Werke von Stephen King und Edgar Allan Poe gewühlt. Vor allem die Kurzgeschichten sind bei mir haften geblieben.
Welche(n) Autor/in würdest du als dein Vorbild betrachten? Was brauchst du zum Schreiben? (Musik, Umgebung…) Wer oder was inspiriert dich?
Meine Inspirationen beziehe ich in erster Linie aus blutigen B-Movies der 70er und 80er Jahre. Daraus bastle ich meinen eigenen Brei zusammen. Beim Schreiben hör ich keine Musik, meistens flimmert der Fernseher als reine Hintergrundberieselung.
Welche Rolle spielt die Familie/Freunde beim Schreiben?
Leider ist ein Großteil der Familie gegen Horror eingestellt. Ich musste immer gegen Vorwürfe ankämpfen und Diskussionen führen. Ein kleiner Teil der Verwandtschaft toleriert die Passion für das brutale Genre, teilt es aber kaum. Die meisten Freunde haben wenig Bezug zu Literatur.
Gibt es für dich Grenzen / Tabus beim Schreiben? Von was nimmst du Abstand?
Ich habe noch keine Tabus bei mir gefunden. Bisher habe ich alles ausgeschlachtet, was mir in den Sinn kam. Bei den alten Stories Chopper und Orgiastic brachte mir das Endlosdiskussionen über drastische Kindermorde in den Geschichten ein. Das war damals so um den Jahrtausendwechsel noch ein weit verbreiteter wunder Punkt bei vielen Lesern. Warum auch immer.
Wie wichtig ist für dich persönlich der Austausch mit deinen Lesern?
Sehr wichtig! Ich bin ständig an Feedbacks interessiert.
Was war die größte Herausforderung an „Grindhouse Splatter“?
Den Kontakt aufzubauen mit den Leuten, die für die Gestaltung des Booklets infrage kamen. Ein paar Comiczeichner waren in der näheren Auswahl, ein Illustrator… Irgendwo haperte es aber immer dran. Bis ich auf die Fotografin Sonja Bender stieß, deren Arbeiten teilweise auch schon im „Virus“-Magazin gedruckt wurden. Von da an ging es bergauf. Die Fotos haben das Buch wirklich zu etwas Einzigartigem gemacht.
Was ist deine Lieblingsgeschichte? Warum diese?
Nur auf „Grindhouse Splatter“ bezogen Fatal Desert genauso wie etwa Benito, das ist schwierig zu sagen. Erstere bringt diese herrlich staubige Grindhouse-Wüstenatmo rüber, und die andere ist ein recht stilvoller Slasher.
Sie spielen alle in Amerika, wieso dort? Welchen Bezug hast du zu dem Land?
Amerika hat einfach als Location ein gewisses Prestige. Alle großen Filmklassiker entstanden in den meisten Fällen dort. Dort ist es ziemlich vielfältig-Geile Palmenstrände finden sich in den Staaten genau so wie sonnenverbrannte Wüsten, außerdem die Mentalität der allgemeinen Bevölkerung mit dem liberalen Waffengesetz. Das schafft irgendwie mehr Raum für Bleigetränkte Actionplots. Wenn ich mal die finanziellen Mittel und Wege hätte, würde ich mich dort in einem der Südstaaten nieder lassen. Es ist einfach cool, was die Amis für eine allgemeine Mentalität zu Dingen wie Unterhaltungsmedien, Verbrechensbekämpfung und Waffen haben.
Welche neuen Projekte erwarten deine Leser?
Die Dreharbeiten für ein erstes Monster/Splattermovie unter meiner Mitwirkung laufen gerade. Unter dem bisherigen Arbeitstitel Diary wid mit viel Glück zum Herbst hin eine DVD erscheinen. Außerdem konnt ich eine Rolle in dem Zombiefilm Rise Of Valhalla ergattern, der in die Richtung Outpost geht mit Nazisoldaten, Zombies und blutrünstigen Wikingergeistern.
Zusatzfrage: Welches Genre würdest du nie schreiben?
Natürlich keine Heimatsachen, ha. Das Horror-Action-Fantasy-Sci Fi-Gebiet gibt noch so viel her, da brauch ich mir kein neues Betätigungsfeld suchen.
Danke für das tolle Interview und das bereitgestellte Bildmaterial 😉
Advertisements

Grindhouse Splatter von Marc Gore

Rezension Grindhouse Splatter von Marc Gore
 
Verlag:  Buchlader; Auflage: 1., mit Farbfotografien
Seiten:  156
ISBN-13: 978-3941809185
Erscheinungsjahr: Januar 2014
gelesene Format:  Taschenbuch
Inhalt
“Grindhouse Splatter” ist eine Kurzgeschichtensammlung im Genre Horror. Der Titel und das Cover sagt bereits alles.
Meine Meinung
Bisher hatte ich noch nichts gelesen von Marc Gore und so zog mit Grindhouse Splatter mein erstes Werk von ihm ein. Das Cover begeisterte mich sofort. Es versprach Blut, Horror und Abgedrehtheit.
Diese Sammlung mit ihren 8 Kurzgeschichten finde ich eine ganz gut gelungene Zusammenfassung. Themen wie fleischfressende Pflanzen oder Riesenameisen findet man darin. Aber auch eine Story mit einem Fluch. Die Abwechslung finde ich klasse und ich war sehr positiv überrascht, da es ein eher umstrittenes Buch ist. Für die Einen ist zu wenig Blut drin, bei den Anderen zu viel… Für mich persönlich war es genau richtig, denn es bietet genug Platz für die Fanatsie.
Zu jeder Geschichte findet man passende Bilder von Sonja Bender. Dazu nur kurz gesagt, sie gefallen mir nicht alle, denn über Geschmack lässt sich streiten. Und über die ein oder andere Bildbearbeitung auch, aber die enthaltenen Fotos runden Grindhouse Splatter ganz gut ab.
Zwei Storys sind mir im Gedächtnis geblieben und haben mir sehr gut gefallen. Zum einen ist das “Clint Morrisons Best Friends”, in der es nicht nur um Macht geht. Sondern auch sehr blutig ;)
Und zum Anderen ist es die letzte mit dem Name “Fear – Die Angst im Nacken”. Sie ist zwar recht kurz, ließ aber meinen Puls rasen. Denn ich hatte sehr schnelle eine Ahnung was den Blinden im Nacken sitzt. Für mich genial geschrieben.
Allerdings habe ich auch etwas auszusetzen, etwas was schon oft bemängelt wurde. Und zwar es sind ein paar Fehler im Text die das Lesevergnügen etwas schmälern, man kann damit aber leben. Trotz dieses Makels werde ich noch das ein oder andere Buch von ihm lesen ;)
Marc Gore findet ihr auch auf Facebook oder beim Twilight-Line Verlag seine anderen Geschichten.
4 von 5 Punkte
Originalrezension findet ihr bei Ramona testet Querbeet

Ab dem 19. November startet unser großes Adventsgewinnspiel 2013

weihnachten-gewinnspiel-grossJeden Tag … vom 19.11. bis zum 23.12. präsentieren euch 35 Autoren eine Leseprobe aus einem ihrer Werke. Anschließend gibt es dazu eine Gewinnspielfrage, die ihr richtig beantworten müsst.

Die Antwort schickt ihr bitte per Email an adventsgewinnspiel2013@gmx.de (Betreff: Adventgewinnspiel plus Datum des heutigen Tages). Ihr wandert dann in den Lostopf für den Tagesgewinn. Der Einsendeschluss für die Tagesgewinne endet immer um Mitternacht. Am nächsten Tag werden aus allen richtigen Antworten der/die Gewinner/in ermittelt und per Email benachrichtigt.

Nicht vergessen. Ihr könnt jeden Tag aufs Neue euer Glück herausfordern und jeden Tag ein neues Buch gewinnen.
Manchmal gibt es auch mehrere Bücher und kleine Geschenke von einem Autor an einem Tag zu gewinnen, nicht nur Printausgaben, auch eBooks.

Am Ende erwartet euch noch eine Überraschung.

Wer alle Fragen richtig beantwortet hat, der kann zusätzlich eines von 3 Buchpaketen gewinnen.

Um bei der Verlosung der Buchpakete mitzumachen, bitten wir euch eine gesonderte Email mit allen euren Antworten und dem Betreff „Buchpaket“ an adventsgewinnspiel2013@gmx.de zu schicken.

Einsendeschluss für die Buchpakete ist der 27.12.2013

Ihr findet die Aktion auch bei Facebook …
Facebook-Seite
Facebook-Veranstaltung
Lovelybooks folgt

Wir freuen uns schon darauf und möchten an dieser Stelle den teilnehmenden Autoren und den folgenden Bloggern danken:

Ohne euch wäre diese Aktion gar nicht möglich gewesen!

🙂

Astrid Rose und Annette Eickert

.

Der Sarg; Arno Strobel

Hörbuch

Gelesen von: Nicole Engeln

Autorisierte Lesefassung, Länge 7 Stunden, 44 Minuten.
ISBN: 978-3-8398-1178-8
von Argon Verlag

Eine junge Frau wird in einem Sarg tot aufgefunden. Die Polizei bekam vorher einen Hinweis, um sie lebend zu finden, aber die Zeit reichte leider nicht aus. Dies soll aber kein Einzelfall bleiben. Was würdest du tun, wenn du auf einmal in einem Sarg erwachen würdest?
Diese Frage muss sich auch Eva stellen, da sie das Gefühl hat in einem Sarg zu liegen und sich nicht befreien kann. Einen Augenblick später wacht sie allerdings auf und befindet sich in ihrem Bett. Hat sie alles nur geträumt? Aber wie kommt dann eine Nachricht auf ihre Zeitung? Genau neben den Artikel über die im Sarg gefundene Frau? Es ist alles sehr mysteriös. Ist Eva die nächste auf der Liste des Mörders? Findet es heraus!!!!

Ich muss zugeben, mir hat schon lange kein Hörbuch so gut gefallen, wie das von Arno Strobel. „Der Sarg“ ist spannend und man kann nicht mehr aufhören es zu hören. Das Ende hat mich sehr überrascht, aber das finde ich nur gut. Die Sprecherin „Nicole Engeln“ macht einen hervorragenden Job, indem sie die Charaktere immer unterschiedlich spricht und auch sonst viele Emotionen in ihre Stimme legt. Es machte einfach Spaß, dieses Buch zu hören. Beim Autofahren war es auch nicht hinderlich, auch wenn man sich manchmal besonders auf die Straße konzentrieren musste, wenn es mal wieder sehr spannend wurde. Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen, der gerne Thriller hört und wenn er so ist wie ich und immer fleißig miträtselt, dann ist dieses Buch bestens geeignet. Bis zum Schluss wusste ich nicht wer der Mörder ist und war dann am Ende auch sehr überrascht.

Wartet nicht zu lange, um dieses Buch zu lesen oder zu hören. Es lohnt sich!

Arno Strobel hat sich für sein nächstes Buch auch eine ganz tolle Marketingstrategie ausgedacht. Er hat ein Spiel erfunden, in dem die Leser aktiv Aufgaben lösen müssen, die nicht immer ganz leicht sind. Wenn man die Aufgaben korrekt gelöst hat, dann bekommt man einen ersten Einblick in das neue Skript. Nähere Informationen zu „Das Spiel“ erfahrt ihr hier.

Mel