Blogtour: Blackline – Jessy und Dante v. Neschka Angel (Tag 8)

Herzlich willkommen Tag 8 der Blogtour zu “Blackline – Jessy und Dante” (Gay-BDSM) von Neschka Angel … erschienen im MAIN Verlag

ebook-cover2-blackline-kleinHeute erwartet euch folgendes Thema: Charakterinterview von Dante
Und am Ende findet ihr die heute Gewinnspielfrage

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Charakterinterview Dante Alvarez

Heute möchte ich Dante Alvarez vorstellen. Er ist einer der Hauptdarsteller von Neschka Angels Blackline. Ihm gehört das Black, wo unsere Geschichte den Anfang nimmt.

Herzlich willkommen Dante. Genau wie bei deinem Mann Jessy gestern, der sich zu einem Interview bereit erklärt hat, würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen.

Dante: Natürlich beantworte ich dir deine Fragen. Ich weiß, dass die Leser neugierig sind und mehr von mir wissen möchten.

Wir Lesen: Du kennst ja Jessys Vergangenheit. Hast du nie Angst gehabt, dass er wieder nach Hamburg abhaut, dich einfach hier sitzen lässt?

Dante: Nein, zu keiner Zeit. Mein Mann liebt mich sehr. Er weiß, dass nur ich seine Neigung und sein Verlangen nach Dominanz stillen kann. Bei mir ist er in sicheren Händen. Ich liebe ihn, weiß wie weit ich gehen darf wenn wir spielen. Vertrauen ist das A und O in unsere Ehe.

Wir Lesen: Jessy hat ja hier in Berlin, viele neue Freunde gefunden mit denen er immer mal für Ärger gesorgt hat. Stört es dich, das er einen kleinen Teil seiner Zeit mit ihnen verbringt, statt mit dir?

Dante: Nein. Freunde sind gut für ihn. Sie bilden einen Teil seines Lebens. Hier kann er so sein wie er ist. Ein liebenswerter Chaot.

Wir Lesen: Was empfindest du, wenn er sich mit Andrew Sanchez trifft. So wie wir gelesen haben, war er auch hinter deinen Mann her.

Dante: Ja Andrew ist auch so ein Thema zwischen uns. Aber nein. Ich vertraue Jessy zu 100%. Wenn ich das nicht täte, hätte ich ihn nicht geheiratet. Dann würde das mit uns zwei niemals gut gehen.

Wir Lesen: Sag uns drei Dinge die dir spontan zu Jessy einfallen.

Dante: Er ist liebevoll, voller Leidenschaft und ein geborener devoter Mann, der meiner Neigung nach SM so entgegenkommt, wie ein Dom es sich nur träumen kann.

Wir Lesen: Zum Schluss würde ich auch von dir gerne wissen, wie du zu Kindern stehst.

Dante: Eigentlich habe ich nichts gegen Kinder. Ich liebe sie, doch meine Arbeit im Club Black, lässt mir nicht die Zeit dafür. Kinder brauchen viel Zeit und vor allen Dingen viel Liebe und Zuwendung. Vielleicht, denke ich in ein paar Jahren darüber anders.

Wir Lesen: Vielen Dank das du uns ein klein wenig deiner Zeit geschenkt hast. Wir wünschen dir und Jessy viel Glück auf euren weiteren Weg.

Die heutige Gewinnspielfrage lautet: Nach was verlangt Jessy?

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Jeden Tag gibt es zum aktuellen Beitrag der Blogtour eine Frage. Um die richtige Antwort zu finden, müsst ihr nur ganz genau lesen. Die Antwort befindet sich immer im Beitrag des aktuellen Tages.
Wer am Ende alle Antworten hat, schickt sie bitte an order@main-verlag.de Betreff: Blogtour Blakline.
Nur wer alle Fragen richtig beantwortet hat, wandert in den großen Lostopf.

Einsendeschluss für die Antworten ist der 12.11.2014 23:59 Uhr

Die Bekanntgabe der Antworten findet ihr dann auf allen teilnehmenden Blogs am 13.11.2014

Die Gewinner werden per Email benachrichtigt.

 Gewinnen könnt ihr …

  • 3 x ein Taschenbuch von „Blackline – Jessy und Dante“ von Neschka Angel
  • 1 x ein Taschenbuch „Verraten und Verkauft“ von Madison Clark
  • 1 x ein Buch „Desire & Love“ Gesamtausgabe Hrsg. Juan Santiago

 

Morgen geht es weiter bei Melanie und dem Thema: BDSM … ein Mann erzählt von seinen eigenen Erfahrung.

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WLEB fragt – Autoren antworten – Marc Gore

Mit dem Interview von Bernhard Giersche starteten wir vor einiger Zeit unsere Autorenvorstellungen. Heute geht es mit Marc Gore, dem Autor von Grindhouse Splatter weiter.
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Welches sind für dich persönlich die besten und wichtigsten Bücher, die du je gelesen hast?
Ich hab mich vor Jahren durch sämtliche Werke von Stephen King und Edgar Allan Poe gewühlt. Vor allem die Kurzgeschichten sind bei mir haften geblieben.
Welche(n) Autor/in würdest du als dein Vorbild betrachten? Was brauchst du zum Schreiben? (Musik, Umgebung…) Wer oder was inspiriert dich?
Meine Inspirationen beziehe ich in erster Linie aus blutigen B-Movies der 70er und 80er Jahre. Daraus bastle ich meinen eigenen Brei zusammen. Beim Schreiben hör ich keine Musik, meistens flimmert der Fernseher als reine Hintergrundberieselung.
Welche Rolle spielt die Familie/Freunde beim Schreiben?
Leider ist ein Großteil der Familie gegen Horror eingestellt. Ich musste immer gegen Vorwürfe ankämpfen und Diskussionen führen. Ein kleiner Teil der Verwandtschaft toleriert die Passion für das brutale Genre, teilt es aber kaum. Die meisten Freunde haben wenig Bezug zu Literatur.
Gibt es für dich Grenzen / Tabus beim Schreiben? Von was nimmst du Abstand?
Ich habe noch keine Tabus bei mir gefunden. Bisher habe ich alles ausgeschlachtet, was mir in den Sinn kam. Bei den alten Stories Chopper und Orgiastic brachte mir das Endlosdiskussionen über drastische Kindermorde in den Geschichten ein. Das war damals so um den Jahrtausendwechsel noch ein weit verbreiteter wunder Punkt bei vielen Lesern. Warum auch immer.
Wie wichtig ist für dich persönlich der Austausch mit deinen Lesern?
Sehr wichtig! Ich bin ständig an Feedbacks interessiert.
Was war die größte Herausforderung an „Grindhouse Splatter“?
Den Kontakt aufzubauen mit den Leuten, die für die Gestaltung des Booklets infrage kamen. Ein paar Comiczeichner waren in der näheren Auswahl, ein Illustrator… Irgendwo haperte es aber immer dran. Bis ich auf die Fotografin Sonja Bender stieß, deren Arbeiten teilweise auch schon im „Virus“-Magazin gedruckt wurden. Von da an ging es bergauf. Die Fotos haben das Buch wirklich zu etwas Einzigartigem gemacht.
Was ist deine Lieblingsgeschichte? Warum diese?
Nur auf „Grindhouse Splatter“ bezogen Fatal Desert genauso wie etwa Benito, das ist schwierig zu sagen. Erstere bringt diese herrlich staubige Grindhouse-Wüstenatmo rüber, und die andere ist ein recht stilvoller Slasher.
Sie spielen alle in Amerika, wieso dort? Welchen Bezug hast du zu dem Land?
Amerika hat einfach als Location ein gewisses Prestige. Alle großen Filmklassiker entstanden in den meisten Fällen dort. Dort ist es ziemlich vielfältig-Geile Palmenstrände finden sich in den Staaten genau so wie sonnenverbrannte Wüsten, außerdem die Mentalität der allgemeinen Bevölkerung mit dem liberalen Waffengesetz. Das schafft irgendwie mehr Raum für Bleigetränkte Actionplots. Wenn ich mal die finanziellen Mittel und Wege hätte, würde ich mich dort in einem der Südstaaten nieder lassen. Es ist einfach cool, was die Amis für eine allgemeine Mentalität zu Dingen wie Unterhaltungsmedien, Verbrechensbekämpfung und Waffen haben.
Welche neuen Projekte erwarten deine Leser?
Die Dreharbeiten für ein erstes Monster/Splattermovie unter meiner Mitwirkung laufen gerade. Unter dem bisherigen Arbeitstitel Diary wid mit viel Glück zum Herbst hin eine DVD erscheinen. Außerdem konnt ich eine Rolle in dem Zombiefilm Rise Of Valhalla ergattern, der in die Richtung Outpost geht mit Nazisoldaten, Zombies und blutrünstigen Wikingergeistern.
Zusatzfrage: Welches Genre würdest du nie schreiben?
Natürlich keine Heimatsachen, ha. Das Horror-Action-Fantasy-Sci Fi-Gebiet gibt noch so viel her, da brauch ich mir kein neues Betätigungsfeld suchen.
Danke für das tolle Interview und das bereitgestellte Bildmaterial 😉

WLEB fragt – Autoren antworten – Bernhard Giersche

Ab sofort werden wir die Autoren hinter den tollen Büchern unter die Lupe nehmen 🙂 Bernhard Giersche macht den Anfang und hat mir ein paar Fragen beantwortet. Sein Debüt „Das letzte Sandkorn“ ist kürzlich erschienen und die Rezi dazu findet ihr auch im Blog. Viel Spaß dabei ->
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Welches sind für dich persönlich die besten und wichtigsten Bücher, die du je gelesen hast?

Das mag vielleicht albern klingen, aber das Buch, das bei mir am meisten bewirkte, war mein allererstes Buch überhaupt. Hier stellte ich nämlich fest, wie toll es ist, lesen zu können und mit dieser Befähigung in eine andere Welt, eine fiktive Realität einzutauchen. Das war sozusagen der »Erste Schuss«, der mich angefixt hat und süchtig machte. Das Buch hieß:«Schabernack mit zwei Gespenstern«. Ich habe es heute noch.

Welche(n) Autor/in würdest du als dein Vorbild betrachten?

Vorbilder im Sinne von »Ich mache das wie die«, habe ich nicht.  Inspirierend finde ich Stephen King, wegen seiner Ideen. Karl May, wegen seiner Fähigkeit, sich in eine andere Welt zu versetzen und greifbare Realitäten zu erschaffen und Sebastian Fitzek, weil er mit durchschnittlichen Romanen den Durchbruch schaffte, nun mehrfacher Millionär  und dennoch herrlich normal geblieben ist.

Wie kamst du auf die Idee mit dem Schreiben zu beginnen?

Geschrieben habe ich eigentlich, seit ich schreiben kann. Alles für den Hausgebrauch, kleine Schreibwettbewerbe mit meinem Bruder und solche Sachen. Der wurde Jahrzehnte später Verleger und fragte mich vor zwei Jahren, ob ich nicht eine Kurzgeschichte zum Thema Weltuntergang für eine neue Anthologie schreiben wolle.  Ich lehnte ab, weil ich dachte, dass alles schon mal dagewesen ist. Nochmal Kometen, Aliens oder Pestilenzen, wollte ich nicht aufkochen. Dann kam mir die Idee mit dem »Sandkorn« und mein Bruder sagte: »Mach ein Buch draus, der Plot hat Potential dazu. « Das machte ich dann auch und bin, weil es so toll ist, sein eigenes Buch in Händen zu halten, gleich beim Schreiben geblieben.

 Wann kam erstmals der Wunsch auf, ein Buch schreiben zu wollen?

Der besteht seit frühester Kindheit, erschien mir aber zu abgedreht, um je realisiert zu werden.  Ich traute mich da nie ran. Gott sei Dank ist dieser Knoten geplatzt!

 Was brauchst du zum Schreiben? (Musik, Umgebung…) Wer oder was inspiriert dich?

 Am besten fließen die Gedanken, wenn meine Lebenspartnerin lesend auf der Couch liegt und ich sitze daneben. Ich habe es im stillen Kämmerlein probiert, das geht auch, macht aber weniger Spaß. Es darf gerne etwas Chaos um mich herum sein, im Sommer kann ich mir vorstellen, im Biergarten in einer Fußgängerzone zu sitzen, und zu schreiben. Menschen, die man dort beobachten kann, sind eine sagenhafte Inspiration.

Welche Rolle spielt die Familie/Freunde beim Schreiben?

Sie sind die ersten, die mein Geschreibsel zu lesen bekommen und deren Reaktion entscheidet oft, ob was geht, oder nicht. Gisela, meine Lebensgefährtin ist knallhart in ihrer Beurteilung und ihre Meinung bedeutet sehr viel, denn sie liest im Grunde unablässig und hat somit die unverfälschte und unvoreingenommene »Leserbrille« auf. Das kann man als Autor selber nicht so reflektieren. Natürlich bestärkt mich auch mein Bruder beim Schreiben. Ich glaube, er fährt auf mein Zeug ab.

 Was war die größte Herausforderung an „Das letzte Sandkorn“?

Ganz klar das Ende. Ich wusste lange nicht, wie ich den Plot glaubwürdig beenden könnte und wollte ungern vorhersehbar und klischeehaft zum Ende kommen.  Ich war unglaublich erleichtert, als ich das geschafft hatte. Gott sei Dank gefällt das Ende den meisten Lesern gut. Aber es gibt auch einige, die damit nichts anfangen können. Damit muss ich leben, und sie auch 🙂

Wer ist dein Lieblingsprotagonist? Wie entstanden/entwickelten sich die Figuren?

Im »Sandkorn« ist es ganz klar Adam. Er ist sozusagen mein »alter Ego«. Da steckt viel von mir selber drin, in dem Kerl. Wurde mir erst später klar, dass ich viel von mir selbst in diese Figur gelegt habe. Und ich mag Fred Linder.

Ich habe die Figuren immer dann entwickelt, wenn ich eine passende Rolle zu besetzen hatte. Tomate hatte ich gar nicht auf dem Schirm, plötzlich weinte da dieses Baby und ich hatte sie am Hals.  Ich bin der klassische »Drauf-los-Schreiber. « Das echte Leben kennt auch kein Exposé und deswegen weiß ich oft nicht, was da so alles passiert. Ich schreibe von Unterplot zu Unterplot. Manche nennen das unprofessionell, aber was soll`s?

War es so geplant oder haben sie sich verselbstständigt?

Wie ich eben schon sagte, ich gebe ihnen einen Rahmen, eine Biographie und grundlegende Charaktereigenschaften. Dann lasse ich sie im Plot von der Leine und versuche ein wenig, Regie zu führen. Meistens tun die, was ich ihnen sage, aber manchmal machen sie Sachen, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. Laurenz Beck ist so einer…aber auch Elisabeth Huss in »Karl«. Aber wenn es passt, was sie tun, verleihen sie durch ihre Verselbstständigung dem Plot mehr Leben, also lasse ich sie. Meistens jedenfalls.

Welche neuen Projekte erwarten deine Leser?

Nach »Karl«, der ja im April erscheinen wird, plane ich einige, kleinere Projekte. Novellen vielleicht. Ich habe 2014 sehr viel beruflich um die Ohren und denke nicht, dass ich ein weiteres Buch beginnen werde. Aber das kann man bei mir nie wirklich wissen.

Zusatzfrage: Welches Genre würdest du nie schreiben?

Ich halte es für sehr unwahrscheinlich, dass ich mal einen Erotikroman verfassen würde. Klar, ich könnte einen beginnen, aber spätestens auf der zehnten Seite gäbe es Tote und Brand und Leiden.  Das ist nicht meines, da lasse ich die Finger davon. Alles andere kann ich mir vorstellen.

Bernhard hat mir netter Weise einige Bilder zur Verfügung gestellt, die ich euch nicht vorenthalten möchte ->

Bernhard Giersche ist auch auf seiner Homepage zu finden

bernhard giersche lesung

 In Action bei einer Lesung 😀

letzte sandkorn

Das letzte Sandkorn -> sein Debüt, Rezension dazu findet ihr im Blog

karl ausgeliefert

Demnächst erhältlich ist sein 2. Werk

Eure Ramona 🙂