No Heartbeat before Coffee (1); Maria M. Lacroix

eBook

vom Drachenmond Verlag

Diana Cunningham wurde verflucht. Normalerweise passiert einem so etwas nicht so schnell, aber Diana arbeitet bei der Organisation R.I.P.A. („Research and Indentification of Paranomal Activities“). Sie ist zwar normalerweise in der Vampirabteilung zu finden, aber da chronischer Mitarbeitermangel besteht, hilft sie eben in der Hexenabteilung aus. Bei einem Einsatz gegen einen Hexenzirkel, wurde sie leider von der Clanchefin verflucht. Sie soll bei Sonnenaufgang wie ihre Feinde (die Vampire) sterben. Wie das genau abläuft, ist nicht so ganz klar. Mit Mitte 20 soll ihr Leben also zu Ende sein. Panisch flüchtet sie vom Ort des Geschehens unter Schock in den Wald. Dort trifft sie zufällig auf einen Werwolf. Jamie nimmt sich ihrer an, obwohl sie zum Feind gehört und versucht ihr Leben zu retten.
Der Fluch und einem Werwolf verpflichtet zu sein, ist aber nur ein Teil ihrer Probleme. In Seattle geht zurzeit ein Serienmörder um, der irgendwie eine Vorliebe für Rothaarige Frauen hat.
Weiterlesen

Advertisements

#WICHTIG!!! #Gewinnspiel #Jubiläum #ManaLoa

Was wäre ein Gewinnspiel von mir ohne Überraschung? Eins, welches ich nicht organisiert habe 😛

11831361_10203154698266855_717271935_o

Ja, ihr seht richtig, es sind 7 Tüten auf dem Bild. Ergo gibt es 7 Gewinne 😉

Unter allen Einsendern, die alle 6 Fragen richtig haben, verlose ich eine Gastrolle in Band 3. Dazu brauche ich in der Regel den Namen, Beruf oder Hobby oder auch einfach besondere Spleens 😉 Und natürlich die Erlaubnis. Also sagt es mir lieber gleich, wenn ihr keine Gastrolle haben wollt.

11840167_10203154697986848_1889764217_o

Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook. Es wird von mir – Astrid Rose – organisiert und durchgeführt. Mithin bin ich eure Ansprechpartnerin – nicht Facebook. Weitere Infos findet ihr jedoch in der FB Veranstaltung Wie zB alle Fragen und Gewinne.
https://www.facebook.com/events/477811409055494/479145398922095/

Aloha Eure
Astrid @-;–

Flügellos; Lucy Cardinal

eBook

Nach einem Unfall kann Nina plötzlich Stimmen hören. Es sind die Stimmen von Liebenden, ob die es jetzt wissen oder nicht. Wenn sie es noch nicht wissen, dann führt sie beide zusammen. Leider hat es den Nachteil, dass es ihr nicht vergönnt ist, selber zu lieben. Woher hat sie diese „Gabe“ und wie wird sie die wieder los? Sie macht sich eine Liste und versucht diese abzuarbeiten. Punkt 1 hat schon mal nicht funktioniert. Also versucht sie Punkt 2 auf der Liste, gerät dabei aber an eine verrückte Journalistin. Was ich jetzt damit meine, müsst ihr selber herausfinden. Viel Spaß.

Wie ich genau auf das Debüt von Lucy Cardinal aufmerksam geworden bin, kann ich gar nicht mehr sagen. Ich weiß aber, dass ich dieses Buch wirklich zauberhaft finde. Es macht einfach Spaß und es ist durchaus spannend. Zwischendurch ist es auch richtig traurig. Wird das Buch ein gute Ende nehmen? Findet sie ihr „Happy End“? Fragen über Fragen, die ihr euch leider selber beantworten müsst. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es liest sich einfach super zwischendurch. Ich bin sehr gespannt auf weitere Bücher dieser Autorin.

Mel

Adventskalender … Türchen 10

10Heute wird Türchen Nr. 10 geöffnet und darin befindet sich …

Eine Leseprobe aus dem Buch „Seventeen Forever“ Teil 1 (Erotische Urban Fantasy)
von Daisy Swan

Mit der richtigen Antwort könnt ihr ein eBook gewinnen!

17-forever-gewandeltKlappentext:
Eigentlich wollte sie nur gebührend in ihren 18. Geburtstag hineinfeiern, doch Lizzys Leben verändert sich schlagartig, als sie aus der Eintönigkeit des Landlebens ausbricht und auf ein Konzert geht, denn als sie nach einem Kuss mit dem Gitarristen der Band wieder zu sich kommt, hat sie sich verändert: Sie ist ein Vampir geworden. Gott sei Dank ist die mysteriöse Doe in der Nähe um Lizzy auf ihrem Weg in dieses neue, aufregende Leben zu helfen, doch auch sie stößt bei der frechen, sturen Teenagerin an ihre Grenzen.
Was macht man nun also, für immer 17, wenn man die Ewigkeit als Lebenszeit hat? Spaß haben, entscheidet Lizzy und will, resistent gegen Drogen und Alkohol, sich den Traum erfüllen, den sie schon immer hatte: Sie möchte die Welt sehen und das von einem Tourbus einer ihrer Lieblingsbands aus. Sie taucht ein in eine aufregende Welt voller Sex, Blut und Heavy Metal. Der umwerfend gutaussehende Michael, seines Zeichens Gitarrist bei Xircle, kommt ihr da gerade Recht. Aber da gibt es auch noch andere Menschen und Lizzy dürstet nicht nur nach deren Blut… Doch kann Lizzy ihr altes Leben, ihre Freunde, ihre Familie einfach anlügen, oder noch schlimmer: Ganz hinter sich lassen? Und will Michael wirklich das Beste für sie?

ASIN: B00F184B56
erhältlich als eBook bei Amazon.de

***************************************************

LESEPROBE

Der Backstagebereich war ein kleiner Witz. Es war ein winziges Zimmer von den Ausmaßen einer Besenkammer, mit einem uralten Sofa und einigen lieblos aufeinandergestapelten Bierkisten, die als Tisch dienten. Das „Catering“ war ebenfalls immer dasselbe: Leberkäse mit Semmeln und Kartoffelsalat. Nur statt dem Bier standen daneben zehn Flaschen Vodka. Auf dem Sofa saß der Bassist der Band und beachtete mich nicht weiter, er fädelte eine neue Saite ein. Die Tür nach draußen auf den Hof war offen und ich konnte Gelächter vernehmen.
Natürlich rauchten alle. Finnen. Vorurteile? Ich doch nicht.
Ich stellte mich einfach zu dem Kreis an langhaarigen Kerlen, die alle in dieser Kälte nur T-Shirts trugen. „Hi, ich bin Lizzy“, stellte ich mich vor. „Ich bin von der Presse.“ Gott sei Dank hatte ich nie Probleme mit meinem Selbstbewusstsein gehabt. Ich ging einfach auf Leute zu. Vor allem auf solche, mit denen ich schlafen wollte. Die traurige Wahrheit war allerdings, dass ich es noch nie so weit geschafft hatte. Ich zählte die Küsse zwar schon nicht mehr mit, Blowjobs hatte ich auch schon einige gegeben und die eine oder andere Hand war in meinem Höschen verschwunden, die meisten davon gehörten irgendwelchen Musikern.
Jungfrau war ich allerdings immer noch – und somit wahrscheinlich das mieseste Groupie aller Zeiten. Ich hatte vor, das zu ändern. Am Besten mit einem finnischem Gitarristen.
Nach einem kurzen Blick in die Runde stellte ich fest, dass Rico nicht unter ihnen war.
Der Drummer, Jussi, ein sicher zwei Meter großer Mann mit dem Aussehen eines Wikingers, stellte sich mir als erstes vor und bot mir eine Zigarette an.
„Danke, ich rauche nicht“, sagte ich charmant. Die Augenbrauen von allen in der Runde hoben sich überrascht. Hinter mir hörte ich: „Cool. Ich auch nicht.“
Ich drehte mich um und die Welt blieb stehen. Rico sah ja schon auf den Fotos auf der Website verdammt gut aus, aber in Persona war es noch einmal ganz anders. Er trug einen offenen Ledermantel, darunter ein schwarzes Hemd, das viel zu weit aufgeknöpft war, und eine enge schwarze Jeans. Hmmm. Seine dunkelblonden Haare reichten ihm bis zu den Ellbogen und seine dunklen Augen bohrten Löcher in mich. Mich hatte noch nie jemand so intensiv angesehen. Es war, als ob die Luft knisterte und alles mit sexueller Spannung geladen wurde. Sein linker Mundwinkel wanderte nach oben, als er näher auf mich zu kam.
Er berührte mich. Er legte nur seine Hand leicht auf meinen Arm, aber diese eine Berührung ließ alles um mich herum zu einem grauen, leisen Rauschen werden. Es gab nur noch ihn.
„Lizzy? Hab ich das richtig verstanden?“, fragte er und sah mich immer noch so an. Ich schluckte, wollte etwas sagen, traute meiner Stimme dann aber doch nicht und nickte knapp. Ich konnte nicht aufhören ihm in die Augen zu sehen, es war, als ob wir durch etwas Unsichtbares miteinander verbunden wären. Er hob seine Hand, um mir eine Strähne aus dem Gesicht zu streichen. Seine Finger berührten mein Gesicht. Sie waren kalt, so kalt, aber doch nicht unangenehm. Ich versuchte so unauffällig wie möglich meine Wange an seine Finger zu schmiegen, um den Moment zu verlängern, aber er zog seine Finger schnell wieder weg.
„Was machst du hier, Lizzy?“, fragte er. Auch wenn seine tiefe Stimme verdammt sexy war, das war eine blöde Frage. Was machte ich wohl hier? Ein Konzert besuchen, so wie alle anderen auch.
„Naja, ich will eine coole Show sehen“, sagte ich und versuchte, so lässig wie möglich zu klingen.
„Das ist interessant. Wir wollen nämlich eine coole Show spielen. Aber deswegen bist du nicht hier, Lizzy, das seh ich dir an“, sagte er und sein Mundwinkel zuckte wieder nach oben.
Okay, er konnte mir sagen was er wollte, aber Gedanken lesen konnte er sicher nicht.
Ich stemmte die Arme in die Hüften und versuchte ihn so herausfordernd anzusehen, wie es mir unter seinem bohrendem Blick möglich war. „Aha? Und was glaubst du, ist das?“, fragte ich und reckte mein Kinn in die Höhe. Okay, er war geil, aber ich war immer noch Lizzy. Und ich machte mich nicht vor geilen Kerlen lächerlich. Außer ich hielt es für eine gute Idee.
„Ich glaube, dass…“, murmelte er und kam noch näher. Ehe ich etwas sagen oder tun konnte, spürte ich seine Lippen. Wie kühler Samt lagen sie auf den meinen, fest und weich zugleich.
Ich schloss die Augen und ließ den Kuss zu. Woher wusste er so genau, was ich von ihm wollte? Seine kühle Hand lag in meinem Nacken und zog mich näher an ihn heran, die andere Hand lag immer noch auf meinem Arm und umfasste diesen fest. So fest, dass es eigentlich weh tun müsste, aber ich fühlte nichts mehr außer unserem Kuss. Es war eine herrliche Taubheit. Ich vergaß meinen Körper und meine Knie drohten wegzusacken, also schlang ich meine Arme um seinen Hals. Er küsste gut und fordernd. Er nahm keine Gefangenen und kam direkt zur Sache, seine Zunge erkundete meinen Mund, bis sie meine traf. Er schmeckte so anders als alle Kerle, die ich bisher geküsst hatte, egal ob Raucher oder Nichtraucher. Ich konnte es nicht zuteilen, aber es machte mich süchtig. Ich wollte nur noch bei ihm sein und ihn weiter küssen.
Trotzdem kam der Moment, an dem er seine Lippen von meinen löste. Meine Augenlider sprangen nach oben und ich sah ihn überrascht an. Er lächelte wieder sein halbseitiges Lächeln.
„Das war es doch, was du wolltest, oder?“, fragte er mich.
Ich war ein bisschen außer Atem, also sagte ich nichts. Ich sah mich um. Die anderen waren weg und die Backstagetür war geschlossen. Wir standen allein auf dem Parkplatz.
„Bist du nicht ein bisschen jung, um ein Groupie zu sein?“, fragte er mich dann und sah wieder sehr amüsiert aus.
Ich fand das überhaupt nicht lustig. Ich wurde meistens viel älter geschätzt. Ich reckte mein Kinn wieder in die Höhe und sah ihn ernst an. „Wieso? Wie jung bin ich denn, was denkst du?“
Er begann einen Schritt zur Seite zu machen, verlor mich aber nie aus den Augen und begann wieder, zu starren. Er fing an, um mich herum zu laufen. Ich kam mir blöd vor, wenn ich mich jetzt mit ihm drehte, also blieb ich einfach stehen und wartete, bis er seine Runde gemacht hatte. Doch er stoppte hinter mir, legte die Arme um meine Schultern und strich meine Haare zur Seite. „Ich glaube, du bist noch nicht einmal 18“, hauchte er in mein Ohr. Sein Atem war nicht warm und kondensierte auch nicht. Eigentlich spürte ich ihn auch nicht, ich hörte nur seine Worte.
„…und?“, fragte ich. Konnte es ihm nicht egal sein, wie alt ich war? Außerdem wäre er der erste Kerl, mit dem ich herummachte, der sich Sorgen wegen meinem Alter machte.
Was sollte dieses dumme Spiel überhaupt? Ich drängte mich näher an ihn heran und hoffte, ihn so abzulenken.
„Hast du keine Angst, Lizzy?“, fragte er nach einer Pause. Er sprach in Rätseln.
„Wovor?“, fragte ich leise. Ich hatte festgestellt, je leiser ich redete, desto verführerischer fand man mich. An meiner Stimme war nichts Süßes, dafür war sie zu tief. Deswegen versuchte ich es mit Flüstern und Hauchen. Meistens wirkte es auch.
„Vor dem Leben.“
Ich sagte darauf nichts. Ich wusste nicht, was er von mir wollte und wenn es noch lange so weiter gehen würde, dann würde ich auch jegliche Lust an ihm verlieren.
„Du bist etwas Besonderes, Lizzy, hat man dir das schon einmal gesagt?“, fragte er.
Natürlich sagte er das zu Jeder. Da war ich mir sicher.
Als ich darauf nichts sagte, fuhr er fort: „Das hab ich gleich gemerkt. Du machst dir keine Gedanken, keine Sorgen. Alle anderen, sie laufen herum und fragen sich, was morgen sein wird.“
Woher wollte er wissen, über was ich nachdachte? Die Situation wurde immer merkwürdiger.
Er drehte mich auf einmal abrupt um, so dass ich ihm wieder in die Augen sah. Seine Hände gruben sich schmerzhaft in meine Schultern und zogen mich hoch. Ich stand auf Zehenspitzen vor ihm, halb von ihm hochgehoben, halb gegen ihn gelehnt. Seine Augen bohrten sich in meine.
„Du verstehst kein Wort, von dem, was ich sage, hab ich Recht?“, fragte er dann. Er klang sauer.
„Äh … nicht wirklich…“, sagte ich leise, diesmal aber vor Angst. War ich jetzt daran Schuld, dass ich seine rätselhaften Aussagen nicht verstand?

tu49k25lkdpFrage: Wen küsst Lizzy?

Die richtige Antwort schickt ihr bitte an
adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: 10. Türchen

***************************************************

Um an der großen Endverlosung teilzunehmen und eines von 3 Buchpaketen zu gewinnen, müsst ihr bitte folgendes beachten:

  • notiert euch alle richtigen Antworten (wie auch die Tage zuvor und danach)
  • nach dem letzten Türchen schickt ihr alle Antworten zusammen an uns, um in den großen Lostopf zu wandern
  • Einsendeschluss: 28.12.2014 um 23:59 Uhr
  • adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: Adventskalender 2014
  • Eine Teilnahme ist ab 18 erlaubt
  • Je Haushalt wird nur eine Mail in den Lostopf gesteckt. Anhand der ID wird das geprüft

***************************************************

Wenn du mehr über Daisy Swan erfahren möchtest, besuch sie doch auf einer ihrer vielen Seiten. Bei Facebook steht sie dir bestimmt auch Rede und Antwort.

Homepage
Autorenseite Amazon
Facebook Autorenseite

Adventskalender … Türchen 9

Heute wird Türchen Nr. 9 geöffnet und darin befindet sich …

Eine Leseprobe aus der Buchreihe „Mana Loa ~ noch nicht veröffentlichte Szene“ (Romantasy Thrill)
von Astrid Rose

Mit der richtigen Antwort könnt ihr ein Fanpaket , bestehend aus einem Taschenbuch, einer Tasse und Goodies gewinnen! 

Klappentext:

Nina, vom Leben gezeichnet. Belegt mit einer Gabe. Auserkoren, um zu ändern, was die Vergangenheit bewahrt und die Zukunft bereithält.
Berührt von der Liebe eines Mannes, dessen Dasein in ihren Händen weilt, begibt sie sich auf eine Reise … zu sich selbst.

Folge Nina nach Hawaii und lüfte das sagenumwobene Familiengeheimnis der Familie McAllister.
Begleite sie auf den Spuren ihrer eigenen Vergangenheit.
Und erlebe eine mystische Berg und Talfahrt an Gefühlen, angereichert mit einem Hauch sinnlicher Erotik.

ASIN: B00AMXNV5G
ISBN-13: 978-1481111508
EBook ist erschienen über Bookrix
erhältlich als Mobi und Epub weltweit in den Shops. Das Taschenbuch ist über Amazon oder direkt bei der Autorin mit Widmung zu beziehen.

***************************************************

LESEPROBE

Obwohl ich wirklich gute Laune hatte, hörte ich den Wind, der sich durch das Dach der Holzhütte einen Weg suchte. Nach langen Wochen voller Arbeit und der quälenden Suche nach unserer Tochter hatte Ben mich auf die Lichtung bei meinem Elternhaus geführt, wo ein Helikopter auf uns wartete.
Wenige Stunden später waren wir vor einer einsamen Berghütte gelandet, wo er den Jahrestag unserer ersten Vereinigung mit mir alleine verbringen wollte.
Ben legte gerade weitere Holzscheitel in den Kamin. Hell zündelten die Flammen empor und der Raum erschien sogleich warm und behaglich.
›Wie kann so etwas Schönes, so gefährlich sein?‹, fragte ich mich beim Anblick des lodernden Feuers. Leise seufzte ich auf und blickte nun wieder durch die mit Eisblumen verzierten Fenster. Ich konnte nicht viel erkennen, weil das Eis mir die Sicht versperrte, aber das, was ich sah, war ebenso schön wie auch beängstigend. Der Vollmond tauchte die winterliche Alpenlandschaft in ein silbriges Licht. Die Schneeflocken tanzten ungezügelt im Wind und unsere Spuren der letzten Stunde waren schon längst nicht mehr zu sehen. »Wie lange kann ich dem Kampf noch ausweichen?«, stellte ich die Frage, die schon seit unserer Ankunft in mir schwelte.
Mein Mann legte seine beiden Arme von hinten um mich und drückte mich an seine Brust. Sanft hauchte er mir einen Kuss aufs Haar. »Solange ich bei dir bin, wird Poliahu dich nicht angreifen. Sie weiß, was ich damals mit ihrer Schwester tat.«
Ich brauchte mich noch nicht einmal umzusehen, allein seine Worte ließen mich wissen, dass ich gerade mal wieder das Vergnügen mit Koa hatte. Aber die Zärtlichkeit, die er mir zuteilwerden ließ, passte nicht zu dem Wesen, das er mir gerne präsentierte. Der Gedanke daran, wie er immer wieder versuchte, diese Seite an ihm hinter Ben zu verstecken, ließ mich grinsen. Je öfter ich ihn wahrnahm, desto mehr fühlte ich, wie die Beiden zu einer Einheit wurden. ›Vielleicht‹, so kam mir in den Sinn, ›hatte Okelanis Zauber weitreichendere Auswirkungen als gedacht.‹
»Woran denkst du?« Das Funkeln seiner Augen, die sich im Fensterglas spiegelten, verriet mir, dass das Zucken meiner Lippen nicht unbemerkt geblieben war.
Ihn mit meiner Vermutung konfrontieren wollte ich nicht und so öffnete ich kurzerhand das Fenster und griff nach einer Handvoll Schnee. So schnell wie ich damit herumwirbelte und es ihm ins Gesicht rieb, konnte noch nicht einmal er ausweichen.
Vor Schreck strauchelte er nach hinten und fiel rücklinks über das Sofa. Dabei streifte er den Tisch. Die Tasse mit dem warmen Kakao fiel um und die mit Sahne vermischte Schokolade ergoss sich über sein Gesicht.
Seine Augen wechselten im Sekundentakt von bernsteinfarben ins Schwarze und zurück. Trotzdem konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen.
»Na warte!« Sofort stieß er sich vom Boden ab, hechtete über das Möbelstück und umfasste mich mit beiden Händen. Ohne auf meinen Protest zu hören, stapfte er mit mir zur Tür, öffnete diese und warf mich geradewegs in den meterhohen Schnee.
Einen Augenaufschlag später lag er mit bernsteinfarbenen Augen neben mir, nahm mein Gesicht in seine Händen und flüsterte: »Letztes Jahr war es Sand, dieses Jahr Schnee … nächste Weihnachten nehme ich dich im Gras.« Er zwinkerte mir zu. Seine Iris wurde pechschwarz. »Das ist ein Versprechen!« Mit einem Ruck zog er mich zu einem leidenschaftlichen Kuss an sich.
Das Aroma des Kakaos umhüllte ihn und überdeckte seine Geruch nach Sandelholz. Ganz langsam ließ ich meine Zunge über seine Lippen streicheln. Der erste Sahnetropfen, der auf meine Geschmacksnerven traf, weckte die Gier nach mehr. Ich wanderte ein klein wenig nach rechts und nahm eine leichte Spur von Zimt wahr.
Sofort schossen Bilder eines warmen Apfelstrudels durch meinen Kopf. Genüsslich begann ich ihm den Rest des Kakaos von seiner Haut zu lecken.
Wie genau 365 Tage zuvor bekam ich auch diesmal nicht mit, wie er mich in Windeseile meiner Sachen entledigte und mich mit seinem ganzen Wesen einnahm.
Überall, wo er mich berührte, war die Kälte des Schnees und des Windes nicht spürbar. Er war so einnehmend, dass ich an keiner Stelle meines Körpers mehr etwas anderes als Wärme spürte. Eingehüllt in seiner Liebe fühlte ich mich geborgen und umsorgt. In mir, an mir fühlte ich nur noch Hitze und Glut, welche sich zu einem brennenden Verlangen nach mehr ausweiteten, um letztendlich in einem Meer von Flammen aufzugehen.
Nur am Rande bekam ich noch mit, wie eine Tanne in der Nähe in Brand geriet …

Hier gehts zum Trailer.

Einen Dank an dieser Stelle an Ramona Häßler, die mir beim Entwickeln der Szenerie half

tu49k25lkdpFrage: Wo will er sie nächstes Jahr „beglücken“?

Die richtige Antwort schickt ihr bitte an
adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: 9. Türchen

***************************************************

Um an der großen Endverlosung teilzunehmen und eines von 3 Buchpaketen zu gewinnen, müsst ihr bitte folgendes beachten:

  • notiert euch alle richtigen Antworten (wie auch die Tage zuvor und danach)
  • nach dem letzten Türchen schickt ihr alle Antworten zusammen an uns, um in den großen Lostopf zu wandern
  • Einsendeschluss: 28.12.2014 um 23:59 Uhr
  • adventskalender.2014@gmx.de – Betreff: Adventskalender 2014

***************************************************

Wenn du mehr über Astrid Rose erfahren möchtest, besuch sie doch auf einer ihrer vielen Seiten. Bei Facebook steht sie dir bestimmt auch Rede und Antwort.
Homepage
Buchblog
Autorenseite Amazon
Facebook Autorenseite